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DSK Leasing - LeaseFonds VII wird liquidiert -


Was passiert mit den Anlegergeldern?

Die erst im Jahre 2005 gegründete Kapitalanlagegesellschaft des sogenannten "LeaseFonds VII" wurde für die Anleger völlig überraschend aufgelöst und soll nun liquidiert werden.

Das mit Hochglanzprospekten beworbene Leasinggeschäft, das als sichere und rentable Kapitalanlage vermarktet worden ist, tatsächlich aber einen "Blind-Pool" darstellt, soll nun auf die Leasinggesellschaft der österreichischen Auto Bank GmbH übertragen werden.

Die Anleger sollen als "Gegenleistung" Aktien der österreichischen Auto Bank AG erhalten. Dafür müssen die Anleger ein Wertpapierdepot einrichten.

Viele Anleger sind von diesen Ereignissen völlig überrascht. Sie fühlen sich überfordert und getäuscht. Bei der Anwerbung wurde den Eigenzahlern eine 8 %ige gewinnunabhängige Ausschüttung versprochen, die nie gezahlt worden ist.

Was ist die Anlage jetzt noch wert?

Die Geschäftsleitung des Fonds gibt hierzu keine genauen Informationen heraus. Im Internet kursieren Zahlen, nach denen das Anlagekapital nur noch ca. 17 % wert sein soll.

Was ist jetzt zu tun?

Den Anlegern ist zu raten, sich Klarheit über den Wert ihrer Anlage zu verschaffen und sich von Spezialisten anwaltlich beraten zu lassen. Möglicherweise bestehen Schadensersatzansprüche gegen die Fondsinitiatoren bzw. die Hintermänner des Fonds und die Vermittler. Trotz der eingeleiteten Liquidation können die Initiatoren, die Nutznießer und Hinterleute des Fonds rechtlich auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden. Auch die Haftung der Vermittler ist durch die Liquidation nicht beeinträchtigt.

Unsere Kanzlei führt derzeit vor dem Landgericht Hamburg für geschädigte Anleger dieser Kapitalanlage bereits einen Prozeß gegen die Fondsinitiatoren, Nutznießer und Hintermänner des LeaseFonds VII.

Verjährung

Anleger des Fonds sollten die drohende Verjährung ihrer Rechtsansprüche bei der Entscheidung, ob und wann Rechtsrat eingeholt werden soll, berücksichtigen.


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