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IBH-Immobilienfonds: Anleger verklagt den Falschen


Haften nun die Anwälte?

Wie der Bundesgerichtshof in seinem am 19.5.2017 veröffentlichten Urteil ausführlich begründet, endet der Zivilprozeß eines geschädigten IBH-Fondsanlegers mit einer krachenden Niederlage - für den klagenden Anleger selbst.

Der Sachverhalt:

Der IBH-Fondsanleger beteiligte sich 1998 über einen Treuhandvertrag mit der C. Steuerberatungsgesellschaft mbH mit 150.000 DM an der IBH-Fonds-GbR. Seine Einlageverpflichtung finanzierte die G.Bank. In 2011 erfolgte der Widerruf der Beitrittserklärung. Mit der G.Bank schloß der IBH-Fondsanleger in der Folgezeit einen Vergleich. Anschließend verklagte der IBH-Fondsanleger die Fondsgesellschaft auf Auskunft und Auszahlung des noch zu berechnenden Abfindungsguthabens.

Dies war der rechtlich falsche Schritt, wie nun der BGH nach 5 Jahren Prozeßdauer in letzter Instanz ausgeurteilt hat. Richtigerweise hätte der IBH-Fondsanleger seinerzeit der finanzierenden G.Bank den Fondsanteil gegen Freistellung vom Darlehen überlassen müssen.

Der IBH-Fondsanleger wird sich nun wohl gut überlegen müssen, ob er nicht seinen Anwalt in Regreß nehmen kann.

Eine Vielzahl von IBH-Fondsanlegern haben in ähnlicher Weise in der Vergangenheit Vergleiche mit der G.Bank geschlossen.

Unsere Kanzlei ist seit über 20 Jahren mit Schwerpunkt im Kapitalanlagerecht tätig. Besonderes Interesse gilt hierbei dem „Kapitalanlage-Schrott“ – Schrott-Immobilien – Schrott-Fonds – Schrott-Anleihen.

Wir vertreten ausschließlich Verbraucherinteressen.

Wir prüfen Sachverhalte ähnlich geschädigter IBH-Fondsanleger.

Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an Frau Rechtsanwältin Binder.



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